Ratgeber Geschirrtücher - Tipps zur Auswahl, Qualität und Pflege
Baltic Design Shop - 09.01.2019
Geschirrtücher und Geschirrhandtücher sind ein unverzichtbares Muss für jede Küche. Auch wenn das meiste unseres schmutzigen Geschirrs heute ganz modern in der Spülmaschine gewaschen wird, muss ein Geschirrtuch einfach immer zur Hand sein: Zum streifenfreien Trocknen und Polieren von Gläsern, zum Trocknen des guten Silberbestecks nach der Handwäsche im Spülbecken, oder zum Nachtrocknen deines Geschirrs, wenn es frisch aus der Spülmaschine kommt. Geschirrtücher sind praktische und immer griffbereite Helfer, wenn beim Kochen mal etwas daneben geht, und dienen auch mal als Topflappenersatz für heiße Pfannen und Töpfe. Schöne Geschirrtücher in einem hübschen Design brauchst du auch nicht zu verstecken, denn sie sind gleichzeitig ein eleganter Hingucker mit dekorativem Effekt.
Welche Stoffe eignen sich am besten für Geschirrtücher?
Geschirrtücher und Küchentücher gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen, Halbleinen oder aus der Microfaser. Je nach Einsatz der Küchentücher haben alle Materialien ihre Vor-und Nachteile. Wenn du viel von Hand spülst ist es ratsam, gleich mehrere Geschirrtücher aus unterschiedlichen Stoffen zur Verfügung zu haben. Du fragst dich, welche Geschirrtücher die Besten sind? Darauf gibt es pauschal keine Antwort – denn es kommt darauf an, wofür du sie benutzen möchtest. Machen wir zunächst also erst einmal etwas Materialkunde:

Geschirrtücher aus Leinen
Geschirrtücher aus reinem Leinen sind nahezu universell einsetzbar. Das Material ist sehr saugstark, äußerst langlebig und sehr strapazierfähig. Die Leinenfaser ist langfaserig und hat eine dichte Webstruktur, das macht diese Art von Geschirrtüchern absolut fusselfrei. Leinentücher und Geschirrtücher aus Leinen sind etwas teurer als Tücher aus Mischgewebe, dafür halten sie bei guter Pflege oft ein Leben lang.
Geschirrtücher aus Halbleinen
Geschirrtücher aus Halbleinen haben einen Baumwollanteil von 50%, wodurch der Griff des Tuches etwas weicher und geschmeidiger ist, als bei reinem Leinen. Sie gelten als die Allrounder unter den Geschirrtüchern und werden häufig bevorzugt in Hotels und Restaurants eingesetzt. Die beiden Naturfasern Baumwolle und Leinen vereinen viele Vorteile: Sie haben eine festere Struktur als reine Baumwolltücher, fusseln aber nicht, gleichzeitig sind sie saugstärker als reine Leinentücher und dennoch reißfest und robust.
Geschirrtücher aus Baumwolle
Baumwolltücher sind schon immer ein Klassiker unter den Geschirrtüchern und günstiger als jene aus Leinen oder Halbleinen. Das Material ist besonders saugfähig aber nicht so strapazierfähig wie Geschirrtücher aus Leinen oder Halbleinen. Sie eignen sich vor allem zum schnellen Trocknen von Geschirr, Töpfen und dem Alltagsbesteck.
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Grubentücher
Grubentücher haben eine etwas gröbere Struktur und bestehen aus Baumwolle oder Halbleinen. Typisch für das Grubentuch ist seine dunkle, meist blau-graue oder schwarz-graue Karomusterung, die Verschmutzungen nicht so schnell sichtbar machen. Es gilt als das Allzwecktuch im Küchenbereich und findet daher häufig Einsatz in der Gastronomie – zum klassischen schnellen Abtrocknen von Geschirr, als Handtuch für die Hände, als schneller Topfuntersetzter oder als Topflappenersatz für heiße Pfannen und Töpfe.
Geschirrtücher aus Microfaser
Microfasertücher haben eine spezielle, sehr saugfähige Wabenstruktur und können daher sehr viel Wasser aufnehmen. Sie eignen sich zum schnellen Trocknen von Tellern, Tassen, Töpfen und Gläsern, und beseitigen Wasserflecken ohne störende Streifen und Fussel. Auch Kalkrückstände und unschöne Fingerabdrücke auf Gläsern kannst du mit einem Microfasertuch leicht entfernen und sie wieder zum Strahlen bringen.

Spezielle Anforderungen an ein Geschirrtuch: welche Geschirrtücher sind gut?
Du fragst dich jetzt, welche Geschirrtücher sind die Besten? Welche Geschirrtücher saugen am besten und fusseln nicht? Bei der Wahl des richtigen Geschirrtuchs kommt es in erster Linie darauf an, was du damit trocknen möchtest, es ist aber auch immer eine Frage des Geschmacks. Magst du lieber Naturmaterialien und legst gleichzeitig Wert auf ein hübsches Design deiner Küchentücher? Dann liegst du mit Geschirrtüchern aus Leinen oder Halbleinen goldrichtig. Sie haben eine hohe Saugstärke, sind strapazierfähig und fusseln nicht. Mit Küchentüchern aus Leinen oder Halbleinen kannst du deine Teller, dein Besteck und deine Gläser nicht nur rasch trocknen, sondern anschließend auch gleich rückstandsfrei polieren. Geschirrtücher aus Baumwolle nehmen viel Wasser auf, können aber auf Gläsern störende Fussel hinterlassen. Sie eignen sich daher besser nur zum Trocknen von Alltagsbesteck, Geschirr und Töpfen, bei denen es nicht ganz so fein zugehen muss. Microfasertücher sind etwas teurer in der Anschaffung, nehmen ebenfalls viel Wasser auf und hinterlassen keine Schlieren.
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Geschirrtücher waschen und pflegen
Geschirrtücher sind in vielen Küchen meist täglich in Gebrauch – zum Abtrocknen von Geschirr und Gläsern, zum Trocknen der Hände oder zum schnell mal Drüberwischen, wenn beim Kochen etwas danebengeht. Sie sind dann oft stärker verschmutzt als die restliche Wäsche, hartnäckige Flecken und allerhand Bakterien und Keime tummeln sich auf den praktischen Helfern. Umso wichtiger ist es, dass du sie richtig wäschst und pflegst. Wir geben dir hierzu ein paar Tipps:
- Schau zunächst immer auf das Wasch-und Pflegeetikett des Herstellers und folge der Waschanleitung
- Geschirrtücher aus Baumwolle kannst du in der Regel bei 60 Grad, Geschirrtücher aus Leinen oder Halbleinen bei bis zu 95 Grad waschen
- Damit sich mögliche Bakterien und Keime in der Küche nicht weiterverbreiten, solltest du sie bei häufigem Gebrauch alle zwei bis drei Tage in der Waschmaschine waschen. Eine Wäsche von 40 Grad oder ein Sparprogramm reicht aber nicht aus, um Bakterien und Keime wirklich restlos zu entfernen. Wasche deine Küchentücher immer bei mindestens 60 Grad Kochwäsche
- Verzichte bei Küchentüchern auf den Weichspüler, damit sie dauerhaft ihre Trockenfähigkeit erhalten.
- Die Geschirrtücher sollten nach dem Waschen gut trocken sein, bevor du sie wieder zusammenfaltest und in den Schrank legst. Das verhindert, dass sich mögliche restliche Bakterien weiter ausbreiten oder gar Schimmel entsteht.
- Wenn deine Küchentücher noch nicht so stark verschmutzt sind aber dennoch täglich in Gebrauch, dann kannst du sie zwischen den Waschvorhängen auch für ein paar Minuten bei hoher Wattzahl in die Mikrowelle legen, um mögliche Keime abzutöten.
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